Archiv der Kategorie: Skulptur/Plastik

Der fertige (Beton-)Fries

Als Fries wird in der Architektur ein lineares, meist waagerechtes Stilelement bezeichnet“ – sagt Wikipedia. Die GSO hat seit heute auch einen Fries. Die Beton-Reliefs, die im letzten Sommer im (damals) 12. Jahgrgang entstanden sind, wurden heute unter der Leitung von Herrn Scheideler von Teilen des WP TW 9. Jahrgang an der Mauer beim kleinen Parkplatz vor der Mensa angebracht. Im Vorfeld wurde so ein Tragestell konstruiert und die Betonplatten schon mal vorgebohrt. Und die waren echt hart – genauso wie die alte Mauer aus den Gründungsjahren der GSO. Sieht jetzt ziemlich edel aus und bekommt hoffentlich im Laufe der Jahre eine eben solche Patina wie die Mauer. Danke an die Beteiligten, die bei diesem feucht-kalten Wetter (Bibber…) in einer Doppelstunde die Teile angebracht haben.

Drahtgans aus Kaninchendraht

schwebt oben an der Decke, dreht sich – nicht so ganz klar, was das jetzt soll, aber immerhin eine ordentliche Füllung mit einem Apfel. Auch wenn ich fürchte, dass der  wohl nur aus Plastik ist. Objekt von Jessica und Beyza, die sich auch öfter mal in den Finger gepiekt haben.

 

Bemalung

der Ytong-Objekte. Die meisten der Ytong-Skulpturen sind soweit fertig, dass man die Postproduktion in die blaue Etage verlegen konnte – wo es eindeutig etwas wärmer ist. Die Bemalung war teilweise eine sportliche Leistung, da die Objekte im Regal bemalt werden mussten: diese spezielle Farbe braucht 2 Tage um zu trocknen. Und mit fieser Leuchtfarbe und Schwarzlicht wurde auch experimentiert. Mal sehen, wie man das präsentieren kann. Und das Knäuel aus Karnickeldraht soll mal ein übergrosse Brathähnchen werden.


Werkstatt

im absolut vorschriftsmässigem kreativen (und dezibel-mässig auch) Chaos. Und natürlich entsteht dann auch etwas wirklich ganz Grosses! Natürlich! In diesem Fall Riesen-Äpfel, -Donuts, -Obste und -Keineahnung was. Man wird es denn im Februar zu sehen bekommen. Die Objekte entstehen hier mit der 7.1 im Kunstunterricht mit Frau Howie aus Schafsdraht (die stärkere Variante des Karnickeldrahtes), Folie und Papier.

Alte Kartoffel!

Wenn Skulpturen aus Bronze oder Stein entweder durch Alterung oder durch chemische Behandlung eine schöne und interessante Oberfläche bekommen, nennt man das „Patina“. Diese Kartoffeln hier aber sind einfach nur eine Woche liegen geblieben und erhalten so viel mehr Ausdrucksstärke. Der Knüller ist der Kartoffelkopf mit der etwas punkigen Frisur. Wer die alten mit den neuen vergleichen will: hier

 

Ganz schön alt!

Na ja so alt sind die Figuren im Innenhof der GSO noch nicht: Wenn ich nicht irre, wurden sie vor 5 Jahren dort aufgestellt, sind vom Weltraum aus zu sehen (Google Earth) und haben durchaus etwas Patina angesetzt – und einige Spinnweben. Ihrer Ausdruckskraft hat jedenfalls der Zahn der Zeit nicht geschadet. Vor allem die Figuren, die damals mit einer Latex-Schicht  überzogen wurden, haben ein echt ehrwürdiges Aussehen erhalten.

Beton – Das Ergebnis

Am Dienstag wurden nun die zweite Ladung der Gesichts-Masken-Beton-Guss-Platten ausgepackt und alle 6 Stück nebeneinander gelegt. Ein Platz für einen Fries ist auch schon ausgeguckt – im Bereich „soziales Lernen“, der im Moment nach einem Brand renoviert wird. Die Platten wurden fotografiert und die Fotos werden nun mit einem kleinen Text beim „Beton-Award“ eingereicht.

Abgesehen davon ist es erstaunlich, wie der Werkstoff selbst für einen bestimmten Ausdruck sorgt. Vielleicht ist der Guss mit einigen Rissen und einer unebenen Obefläche nicht gerade vorschriftsmässig, erzeugt aber einen intensiven und geheimnisvollen Eindruck.

Hier zusammengefasst Kosten und Zeitaufwand:

Gipsmasken abnehmen: 1 Doppelstunde / Formen anfertigen und ausgiessen: 1 Doppelstunde / Formen auspacken und Platten säubern: 1 Doppelstunde. Kosten pro Form ca. 7 – 8 Euro.


Das Befreien der Gesichter

Nachdem der Beton in die vorbereiteten Formen gegossen worden war und zwei Wochen zum Abbinden Zeit war, wurden die Platten aus dem Kasten genommen, der Sand abgetragen und abgebürstet und schliesslich die Gipsmasken abgepellt. Heraus kamen diese Beton-Gesichter, die sehr an das berühmte Marsgesicht erinnern. Die nächsten drei wurden heute in die Kästen platziert und gegossen. Nächste Woche werden auch sie entschalt. Am Ende sollen es 7-8 Platten werden. Nun wird noch ein Platz in der Schule gesucht, wo dann eine Art Fries aus den Platten aufgehängt werden kann.

Beton!!!

Ein ungewöhnliches Material im Kunstunterricht: Beton!

Die Idee ist, Gesichter der Schüler als Gipsmaske abzunehmen und die Gipsmasken von innen mit Beton auszugiessen. Die Kästen für den Guss wurden freundlicherweise im WP Arbeitslehre/Technik erstellt, die Masken wurden abgenommen (ein Schrei gellte durch den Raum: Die falschen Wimpern waren innen kleben geblieben), der Guss wurde erstellt – von der Prozedur gibts demnächst Fotos – und das erste Ergebnis sieht schon mal ganz gut aus.


… ein hartes Leben hinter sich

den Begriff „Saurer Regen“ kennt man ja heute kaum noch – dass es ihn wirklich gab, beweisen die – irgendwie schmerzhaft aussehenden – Beschädigungen unseres neuen Schulmitgliedes. Über hundert Jahre auf einem Kirchturm haben der Figur ordentlich zugesetzt – vom ästhetischen Standpunkt ist das eine zweite, wertvolle Seite dieser ausdrucksvollen Figur, eine Seite, die etwas mit Geschichte, dem Lauf der Zeit und Vergänglichkeit zu tun hat.

Nun steht er aber an einem geschützten Platz und muss höchstens noch die Fingerspuren von Kinder und Jugendlichen ertragen.

Noch ein kleines Monster

dieses mal eines aus Stein. Der Betrieb Bernhard Binder, Bad Rothenfels, hat diese Figur eines Greifen/Wasserspeiers den Schülern und Lehrern der GSO gestiftet. Diese Figur ist aus Sandstein, schon etwas älter und hatte schon mal schlechtere Zeiten als die jetzt anbrechenden an der Schule erlebt (sauren Regen usw,). Zu Herrn Binder gibt es freundschaftliche Beziehungen von Kollegen – auf diese Weise kam die Figur zu uns und wurde heute vor dem Eingang zum Sekretariat aufgestellt. Sie wird noch eine Plinte – ein flaches Podest – erhalten.

Zur Figur schreibt Herr Binder

… die Figur war als Wasserspeier ohne Funktion, also als reines Zierelement am Kirchturm der Kath. Kirche St. Johannes Nepomuk in Gaggenau / Hörden verbaut.Sie besteht aus örtlichem, grau – rötlichem Hördener Sandstein.

Hörden ist ein altes Dorf direkt an dem Fluss Murg gelegen, ist als Flößerdorf bekannt und ist durch den Holzhandel zu bescheidenem Reichtum gelangt.
Die Schwarzwälder Holztransporte des Mittelalters wurden auf dem Fluss ausgeführt, Langholz für den Schiffsbau in Holland, benannt auch durch Wilhelm Hauffs “ Kaltes Herz „.
Das letzte Foto zeigt die Mitarbeiter des Steinmetzbetriebes – alle vorschriftsmässig mit Bart und Werkzeug im Stile alter Fotografien.
Kollegium, Schulleitung und Sekretariat bedanken sich für diese ziemlich spektakuläre Figur.

Neue Planeten entdeckt!!!

Die modernen Teleskope auf der Erde und im Weltraum haben inzwischen schon fast 1800 Planeten ausserhalb des Sonnensystems gezählt. Diese hier wurden allerdings auf dem Dach der Schule entdeckt. Sie schweben etwas bedrohlich über Tenever und kommen jetzt zu dieser Zahl hinzu. Angefertigt wurde die Planeten von der 8.2. Leider hat der Ketschup-Vulkan nicht so richtig funktioniert, die Fontäne war doch etwas lahm. Und der Entdecker darf normalerweise auch den neuen Himmelskörpern den Namen geben.