…wo kommen denn bloss diese Typen her? Und an wen erinnern die mich?
(Iman/Margarita; Fotos: Celine)
Dieses Mal wurde das Bild „Die Liebenden“ des belgischen Surrealisten Magritte in mühsamer Kleinarbeit kopiert. Die Ähnlichkeit mit den unter dem Tuch posierenden Schülern ist allerdings unverkennbar. Das Bild zu verkaufen wird möglicherweise etwas schwieriger.
Da im letzten Jahr in der Presse so viel von Fälschungsskandalen die Rede war – und wie leicht es häufig war, Galeristen, Auktionatoren und Käufer zu täuschen, wurde jetzt auch an der GSO eine Fälscherwerkstatt eingerichtet. Als erstes wurde der David/Goliath von Caravaggio gefälscht. Unterschiede sind wohl nur von versierten Experten zu erkennen.
Das bekannte und rätselhafte Lächeln der Mona L. heute aus dem Fotostudio der GSO.
Aber der Grund für dieses freundliche Lächeln liegt nach wie vor im Dunkeln: Ist sie froh, an der GSO zu sein? …dass sie einen so tollen Kunstlehrer hat? … dass der Unterricht bald vorbei ist? … dass sie so nette Helfer hat, die den kaputten Rahmen festhalten, damit er nicht auseinander fällt? Man wird es wohl auch an der GSO nicht ergründen.
Eine Aufgabe im Kurs „Menschenbild/Portrait“: Eine Parodie auf ein bekanntes Kunstwerk.
Die Experimente für die Ausstattung der Stadtteiloper führten zu unvermutet spektakulären Ergebnissen: Was unter normalen Bedingung wie die Party-Dekoration eines Schizophrenen aussah, wurde unter Schwarzlicht zu schicken, abstrakte Kompositionen. Auch die völlig verwackelten Aufnahmen sehen ziemlich interessant aus. Am Ende wurde die Fadenbilder auf grossen Karton übertragen und mit den am meisten verwendeten Farben auf persischen Ornamenten (blau/weiss/gold) koloriert.
die beiden Oberstufenkurse in 12 und im 11. Jg. nahmen an dem Projekttag zur Vorbereitung der nächsten Stadtteiloper aktiv teil. Ein Teil der Schülerinnen und Schüler brachten wieder – geübt ist geübt – Turbane auf den Weg, die erst die Zustimmung der Kostüm-Expertin Frau Bokelmann (mit blauer Jacke) fanden und dann in der kleinen Abschlussveranstaltung präsentiert wurden. Zugegebenermassen sahen nicht alle beteiligten gleichmässig glücklich aus – manche Kopfbedeckungen waren wohl etwas zu fest gebunden oder die Sicherheitsnadeln (mit denen geschummelt wurde) piekten denn doch mal in die Haut.
Weitere Ergebnisse aus den verschiedene Workshops sowie eine ausführliche Berichterstattung demnächst auf einem speziellen Blog (wird gerade eingerichtet).
Heutige Ergebnisse – mal sehen was später in der Stadtteiloper verwendet werden kann.
Freitag, am 27.2. ist Projekttag an der GSO, an dem Einzelheiten des Projektes erläutert werden und das Team um den Regisseur Alexander Radulescu vorgestellt werden wird. Bis dahin oder kurz danach wird es einen eigenen Blog zum Projekt geben.